kärnten.museum


Klagenfurt |Aussenraum, Öffentlich

Architekt: Roland Winkler

Projektbeschreibung

Vor dem kärnten.museum bildet Licht eine eigene räumliche Ordnung zwischen historischer Architektur und öffentlichem Freiraum. Schlanke Mastleuchten begleiten Wege, Zugänge, Treppen und Aufenthaltsbereiche und setzen wiederkehrende vertikale Punkte innerhalb der weitläufigen Platzflächen.

 

Ihr Licht konzentriert sich auf die Bereiche, in denen Menschen sich bewegen und aufhalten. Helle Zonen wechseln mit ruhigeren Zwischenräumen und machen Wege und Übergänge nachvollziehbar, ohne den gesamten Platz in eine gleichmäßige Helligkeit zu überführen.

Gleichzeitig reicht die Lichtwirkung über den unmittelbaren Bewegungsraum hinaus. Ausgewählte Gebäudeflächen werden mit einbezogen, sodass die historische Fassade als übergeordneter Bezugspunkt präsent bleibt. Die reduzierte Form der Leuchten setzt dazu einen bewusst zeitgenössischen Akzent.

 

So verbindet die Beleuchtung zwei unterschiedliche Maßstäbe: die monumentale Präsenz des Museums und den menschlichen Bewegungsraum davor. Nicht der Platz als Fläche steht im Mittelpunkt, sondern das räumliche Gefüge aus Architektur, Wegen, Zugängen und Aufenthalt.

Projektinformationen

Architekturtyp: Historischer Museumsbau mit neu gestaltetem öffentlichem Freiraum aus Platzflächen, Wegen, Zugängen, Treppen, Aufenthalts- und Grünbereichen.

Lichtkonzept & Planungsansatz: Ein System freistehender Mastleuchten strukturiert den Außenraum über gezielt gesetzte Lichtzonen entlang von Wegen, Zugängen, Treppen und Aufenthaltsbereichen. Unterschiedliche Helligkeiten unterstützen Orientierung und räumliche Hierarchie, während ausgewählte Gebäudeflächen aus dem Außenraum heraus mitbeleuchtet werden und das Museum als übergeordneten Bezugspunkt einbinden.

Leuchtenintegration: Schlanke, freistehende Mastleuchten bilden wiederkehrende vertikale Elemente innerhalb der Platz- und Bewegungsflächen. Die Beleuchtung wird aus dem Außenraum entwickelt; Lichtfunktionen für Wege und Aufenthaltsbereiche werden mit der gezielten Beleuchtung ausgewählter Gebäudeflächen verbunden, ohne Leuchten an der historischen Fassade zu montieren.

Raumwirkung: Die Beleuchtung vermittelt zwischen der monumentalen Architektur des Museums und dem menschlichen Maßstab des öffentlichen Freiraums. Helle Bewegungs- und Aufenthaltszonen wechseln mit ruhigeren Zwischenbereichen, während die historische Fassade als übergeordneter räumlicher Bezugspunkt präsent bleibt.

Fragen zur Außenbeleuchtung von Museen und öffentlichen Räumen
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