Metall Auer
Wernstein |Büro
Architekt: cdx.concepte.daxner
Projektbeschreibung
Die Büro- und Unternehmensräume von Metall Auer folgen einer klaren geometrischen Ordnung, die sich konsequent in der Lichtführung fortsetzt. Lineare Lichtsysteme greifen vorhandene Raumachsen auf und verbinden Deckenstruktur, Arbeitsbereiche und Raumfolgen zu einem gemeinsamen gestalterischen Prinzip.
Gleichmäßiges Licht unterstützt die Arbeitsbereiche, während gerichtete Akzente auf ausgewählte Flächen reagieren. Besonders die großformatigen Holzoberflächen werden durch Licht bewusst in die Raumwahrnehmung einbezogen und erhalten innerhalb der neutraleren Architekturflächen eine stärkere Präsenz.
Die Beleuchtung orientiert sich damit nicht allein an funktionalen Anforderungen, sondern ebenso an Geometrie und Materialität. Lineare Verläufe führen vorhandene Richtungen weiter, während vertikale Beleuchtung Materialwechsel und prägende Oberflächen sichtbar macht.
So entsteht eine Arbeitsumgebung, in der Licht die architektonische Ordnung nicht ergänzt, sondern aus ihr entwickelt wird. Raumachsen, Nutzung und Material bleiben als unterschiedliche Bestandteile wahrnehmbar und werden durch die Beleuchtung zu einem gemeinsamen räumlichen Ausdruck verbunden.
Projektinformationen
Architekturtyp: Zeitgenössische Büro- und Unternehmensarchitektur mit geometrischer Raumordnung, offenen Bereichen, transparenten Übergängen und prägenden Holzoberflächen.
Lichtkonzept & Planungsansatz: Die Lichtführung leitet sich aus Raumachsen, Nutzung und Materialität ab. Lineare Systeme führen die geometrische Ordnung der Architektur fort, gleichmäßiges Licht unterstützt Arbeitsbereiche und gerichtete beziehungsweise vertikale Beleuchtung hebt prägende Materialflächen hervor.
Leuchtenintegration: Überwiegend in die Deckenstruktur eingebundene lineare Lichtsysteme, ergänzt durch gerichtete Lichtquellen und gezielte Beleuchtung vertikaler Flächen.
Raumwirkung: Geordnete Arbeitsumgebung mit deutlich wahrnehmbarer Raumrichtung und einer differenzierten Materialwirkung, bei der insbesondere die Holzflächen visuell hervortreten.
Fragen zur Lichtplanung moderner Büroräume
- Wie kann lineares Licht vorhandene Raumachsen in Büroräumen aufnehmen?
Lineare Lichtsysteme können parallel zu architektonischen Linien und Raumrichtungen geführt werden. Bei Metall Auer setzt sich dadurch die geometrische Ordnung der Architektur in der Beleuchtung fort.
- Welche Rolle spielt Licht bei der Wahrnehmung von Holzoberflächen?
Gezieltes Licht auf Holzflächen macht Maserung, Struktur und Materialfarbe deutlicher wahrnehmbar. Bei Metall Auer erhalten die großflächigen Holzoberflächen dadurch eine bewusste visuelle Präsenz gegenüber den neutraleren Architekturflächen.
- Warum werden in Büroräumen auch vertikale Flächen beleuchtet?
Vertikale Beleuchtung bezieht Wände und Materialflächen stärker in die Raumwahrnehmung ein. Sie kann Materialwechsel sichtbar machen und die Wahrnehmung eines Raumes über die reine Beleuchtung horizontaler Arbeitsflächen hinaus erweitern.
- Wie lassen sich funktionale Bürobeleuchtung und Architektur miteinander verbinden?
Die Beleuchtung kann sich an vorhandenen Raumachsen, Materialien und Proportionen orientieren. Dadurch erfüllt sie funktionale Anforderungen und wird gleichzeitig Bestandteil der architektonischen Ordnung.
- Wie beeinflusst die Materialwahl die Lichtplanung eines Büros?
Unterschiedliche Materialien reagieren verschieden auf Licht und beeinflussen Reflexion, Helligkeit und Oberflächenwahrnehmung. Deshalb sollte ihre Wirkung bereits bei der Positionierung und Ausrichtung der Lichtquellen berücksichtigt werden.
- Warum sollte sich die Lichtführung an der Geometrie eines Raumes orientieren?
Wenn Lichtlinien vorhandene Richtungen aufnehmen, entstehen keine konkurrierenden Ordnungen zwischen Architektur und Beleuchtung. Bei Metall Auer unterstützt dieses Prinzip die geradlinige Gestaltung und verbindet verschiedene Raumfolgen miteinander.






