Art Galerie Pepo Pichler


St. Margarethen im Lavanttal |Aussenraum, Öffentlich

Projektbeschreibung

Die Galerie Pepo Pichler verbindet einen nahezu geschlossenen, monolithischen Holzbau mit einem hellen, räumlich komplexen Ausstellungsraum. Im Inneren trifft die expressive Holzkonstruktion auf weiße Präsentationsflächen und eine Lichtplanung, die vor allem eines ermöglichen muss: wechselnde Kunst präzise sichtbar zu machen, ohne die Architektur zu überlagern.

 

Lineare Stromschienen bilden dafür das flexible Rückgrat. Ausrichtbare Strahler können auf unterschiedliche Werke, Formate und Positionen reagieren und erzeugen gezielte Lichtbereiche statt einer gleichmäßigen Helligkeit im gesamten Raum. So bleibt die Ausstellung veränderbar, während das Lichtsystem selbst klar und geordnet bleibt.

 

Diese lineare Ordnung steht bewusst im Kontrast zur komplexen Geometrie der Decke. Gebogene Holzelemente, kreisförmige Öffnungen und unterschiedliche Ebenen bleiben als eigenständige Konstruktion präsent, ohne zusätzlich inszeniert werden zu müssen.

 

Außen reduziert sich die Lichtwirkung auf wenige präzise Eingriffe. Ein heller Sockel löst den dunklen Baukörper optisch vom Gelände, während warmes Innenlicht durch die dreieckigen Öffnungen nach außen tritt. So verändert sich die Wahrnehmung der Galerie bei Nacht, ohne ihre geschlossene, skulpturale Wirkung zu verlieren.

Projektinformationen

Architekturtyp: Galerie und Ausstellungsraum in einem skulpturalen Holzbau mit weitgehend geschlossener Gebäudehülle, präzisen Öffnungen und komplexer Holzkonstruktion im Innenraum

Lichtkonzept & Planungsansatz: Die Beleuchtung ist auf einen veränderbaren Ausstellungsbetrieb ausgelegt. Lineare Stromschienen bilden eine dauerhaft geordnete Infrastruktur, während ausrichtbare Strahler flexibel auf wechselnde Kunstwerke, Formate und Positionen reagieren können. Die außergewöhnliche Deckenkonstruktion bleibt dabei als eigenständige architektonische Ebene präsent.

Leuchtenintegration: Lineare Stromschienen mit flexibel ausrichtbaren Strahlern bestimmen die Ausstellungsbeleuchtung. Außen konzentriert sich die Lichtwirkung auf den hellen Gebäudesockel und das aus den geometrischen Fassadenöffnungen austretende Innenlicht.

Raumwirkung: Gezielte Lichtbereiche schaffen eine klare visuelle Hierarchie zwischen Kunstwerken und Zwischenräumen. Die lineare Ordnung des Lichtsystems bildet einen ruhigen Gegenpol zur komplexen Holzkonstruktion, während der monolithische Baukörper außen auch bei Nacht weitgehend dunkel und geschlossen bleibt.

Lichtplanung für Galerien und Ausstellungsräume
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