Parkanlage CM


Kärnten |Privat, Aussenraum

Projektbeschreibung

Bei Nacht verändert sich die Ordnung der Parkanlage CM. Bäume, Vegetation, Naturstein und Wasser werden nicht gleichmäßig sichtbar gemacht, sondern treten in unterschiedlichen Entfernungen und Intensitäten aus der dunkleren Landschaft hervor. Licht interpretiert den Garten damit als Folge räumlicher Ebenen.

 

Große Bäume bilden die wichtigsten Bezugspunkte. Gerichtetes Licht modelliert Stämme, Verzweigungen und Kronen, während bodennahe Akzente kleinere Gehölze und Pflanzungen erfassen. Dazwischen bleiben offene Flächen bewusst ruhig und geben den beleuchteten Elementen Abstand und räumliche Tiefe.

 

Am Teich verändert sich diese Wirkung erneut. Die Wasserfläche bleibt weitgehend dunkel und nimmt stattdessen Reflexionen der umgebenden Vegetation auf. Licht erscheint dadurch ein zweites Mal – gespiegelt, aufgelöst und von der Bewegung des Wassers verändert.

 

Auch entlang von Wegen und Natursteinmauern bleibt die Beleuchtung eng mit der Landschaft verbunden. So entsteht der Park nachts nicht aus flächiger Helligkeit, sondern aus einer präzisen Auswahl dessen, was sichtbar wird – und dem Raum, der dazwischen bestehen bleibt.

Projektinformationen

Architekturtyp: Weitläufige private Park- und Gartenanlage mit altem und unterschiedlich hohem Baumbestand, offenen Rasenflächen, dichter Vegetation, Natursteinmauern, Wegen und einem organisch geformten Teich.

Lichtkonzept & Planungsansatz: Die Lichtplanung interpretiert die Landschaft bei Nacht als Folge unterschiedlich beleuchteter räumlicher Ebenen. Prägende Bäume, kleinere Gehölze, Pflanzungen, Naturstein und Wege werden selektiv hervorgehoben, während große Bereiche bewusst dunkel bleiben. Unterschiedliche Entfernungen und Lichtintensitäten erzeugen dabei eine Tiefenstaffelung innerhalb des Parks.

Leuchtenintegration: Überwiegend bodennah und innerhalb der Landschaft positionierte Lichtquellen beleuchten ausgewählte Bäume, Vegetationsgruppen und Natursteinflächen von unten oder seitlich. Ergänzend begleiten integrierte Lichtpunkte Wege und befestigte Bereiche. Die Leuchten selbst treten weitgehend zurück, sodass primär ihre Wirkung auf Vegetation, Material und Landschaft wahrgenommen wird.

Raumwirkung: Beleuchtete Baumkronen, Stämme und bodennahe Vegetation bilden unterschiedliche Vorder-, Mittel- und Hintergrundebenen innerhalb der dunkleren Landschaft. Am Teich erweitert die Spiegelung der umgebenden Beleuchtung diese räumliche Staffelung, während unbeleuchtete Flächen Abstand zwischen den einzelnen Lichtbildern schaffen.

Fragen zur Lichtplanung von Park- und Gartenanlagen
Cookies verwalten
Egger Licht

Sie können Ihre Einstellungen jederzeit ändern und Ihre Zustimmung widerrufen. Die Rechtmäßigkeit, der aufgrund der Zustimmung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung, wird dadurch nicht berührt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Notwendige Cookies

Diese Cookies sind für das technische Funktionieren unserer Website erforderlich und können nicht abgewählt werden.

Analyse Cookies

Diese Cookies ermöglichen es uns, die Aktivitäten auf unserer Website sowie deren Nutzung zu analysieren. Dadurch können wir unsere Website laufend verbessern und die Benutzererfahrung optimieren. Hierbei werden auch Daten in Drittstaaten übermittelt. Unter Umständen sind Ihre Rechte weder durch Gesetze in den Drittstaaten noch durch Vereinbarungen mit den herangezogenen Drittanbietern hinreichend geschützt, deshalb benötigen wir hierfür jedenfalls Ihre Zustimmung.