Office Colliers
Wien |Büro
Architekt: archiguards / Fotos: Andreas Wallner
Projektbeschreibung
Die offenen Büroflächen von Colliers werden durch ein durchgängiges lineares Lichtraster organisiert. Seine regelmäßige Ordnung folgt der Arbeitsplatzstruktur und schafft eine übergeordnete Verbindung zwischen Arbeitsplätzen, Besprechungsbereichen und Kommunikationszonen.
Großflächige Lichtmodule sorgen für eine gleichmäßige Beleuchtung der Arbeitsbereiche und sind unmittelbar in die Deckenarchitektur eingebunden. Das Lichtsystem tritt dadurch als technisches Element zurück, während sein Raster die Organisation der offenen Bürofläche unterstützt.
Besprechungs- und Kommunikationsbereiche erhalten gezielte Lichtverdichtungen innerhalb dieser Grundstruktur. Die unterschiedlichen Nutzungen werden dadurch wahrnehmbar, ohne die durchgehenden Sichtachsen und die Offenheit des Grundrisses zu unterbrechen.
So übernimmt die Deckenbeleuchtung zugleich funktionale und räumlich ordnende Aufgaben. Arbeitsplatzstruktur, Lichtverteilung und Deckenarchitektur greifen ineinander und bilden ein zusammenhängendes System, das die Organisation des Open Space nachvollziehbar macht.
Projektinformationen
Architekturtyp: Offene Büroarchitektur mit linearem Raumraster, Arbeitsplätzen, Besprechungsbereichen und Kommunikationszonen.
Lichtkonzept & Planungsansatz: Ein durchgängiges lineares Lichtraster bildet die übergeordnete Beleuchtungsstruktur und orientiert sich an der Organisation der Arbeitsplätze. Gleichmäßiges Licht unterstützt die Arbeitsbereiche, während gezielte Lichtverdichtungen Besprechungs- und Kommunikationszonen innerhalb des offenen Grundrisses markieren.
Leuchtenintegration: Großflächige Lichtmodule und lineare Leuchten sind unmittelbar in die Deckenstruktur eingebunden und bilden gemeinsam mit ihr ein durchgängiges Raster.
Raumwirkung: Geordnete und offene Büroumgebung mit gleichmäßig beleuchteten Arbeitsbereichen, durchgehenden Sichtachsen und klar nachvollziehbarer Arbeitsplatzorganisation.
Fragen zur Lichtplanung von Open-Space-Büros
- Wie unterstützt ein lineares Lichtraster die Organisation eines Open Space Büros?
Ein durchgängiges Raster kann sich an der Anordnung der Arbeitsplätze und Raumachsen orientieren. Bei Colliers verbindet es die unterschiedlichen Bereiche zu einer übergeordneten Struktur und macht die Organisation der offenen Bürofläche nachvollziehbar.
- Wie wird eine gleichmäßige Beleuchtung von Büroarbeitsplätzen erreicht?
Großflächige integrierte Lichtmodule verteilen das Licht gleichmäßig über den Arbeitsbereichen. Dadurch werden starke Helligkeitsunterschiede zwischen benachbarten Arbeitsplätzen reduziert.
- Wie können Besprechungsbereiche innerhalb eines Open Space Büros hervorgehoben werden?
Besprechungs- und Kommunikationsbereiche können innerhalb der Grundbeleuchtung gezielt stärker gewichtet werden. Bei Colliers geschieht dies über Lichtverdichtungen, ohne das durchgängige Raster der Bürofläche aufzulösen.
- Welche Vorteile bietet eine in die Decke integrierte Bürobeleuchtung?
Beleuchtung und Deckenstruktur können als gemeinsames architektonisches System geplant werden. Dadurch reduziert sich die visuelle Dominanz einzelner Leuchten und die Decke erhält eine klare, zusammenhängende Ordnung.
- Wie bleibt ein Open Space Büro trotz unterschiedlicher Nutzungen räumlich offen?
Eine gemeinsame Grundstruktur verbindet die verschiedenen Bereiche, während Unterschiede gezielt innerhalb dieses Systems gesetzt werden. So lassen sich Arbeits-, Besprechungs- und Kommunikationsbereiche unterscheiden, ohne sie visuell voneinander abzuschotten.
- Welche Rolle spielen Sichtachsen bei der Lichtplanung offener Büroflächen?
Durchgehende Sichtachsen unterstützen die Wahrnehmung großer offener Büroflächen. Ein regelmäßig fortgeführtes Lichtraster kann diese Raumrichtung aufnehmen und die visuelle Verbindung über größere Distanzen erhalten.













